Hydraulik Sonder Funktion und Ethos

  • Hallo Leute,

    Ich habe gerade der Lesu LR945 zusammengebaut und steuere in mit einer brandneuen X18! Das funktioniert alles sehr gut! Viel einfacher als mit der Taranis X9+.

    Bezüglich der Hydraulik möchte ich folgende Anpassung vornehmen: Wie beim Original wünsche ich mir einen freien Ölfluss, von der Pumpe bis zum Tank. Dazu soll beim Start des Modells ein Ventil geöffnet sein, der Servo in der Position +100 oder -100. Sobald eine Hydraulikfunktion aktiviert wird, soll der Servo auf 0 zurückkehren und das Ventil schließen, damit sich der Druck aufbaut. Eine Verzögerung von einigen Sekunden zum Wiederöffnen des Ventils kann hinzugefügt werden.

    Meint Ihr das ist möglich?

    Gruß aus dem Elsass,

    Jacques

  • Programmieren lässt sich das auf jeden Fall.

    Ich verstehe nur die Funktion noch nicht so genau. Wenn beim Einschalten des Modells ein Ventil komplett geöffnet wird, dann fließt doch sofort Öl in den entsprechenden Zylinder. Auch wenn noch nicht der komplette Druck aufgebaut ist, bewegt sich der Zylinder doch trotzdem schon etwas. Was ist denn da mit dem Worten "freier Ölfluss" gemeint?

  • Vielleicht hat er eines der Ventile extra dafür, einen der zwei Abgänge statt an einen Zylinder direkt in den Rücklauf ?

    Nur der Sinn der Sache erschliesst sich mir auch nicht.
    Die Pumpe würde solange nutzlos laufen, mit fast keinem Druck und hoher Fördermenge.

    Grüsse Klaus
    "Es gibt keine Welt ohne Neider und keine ohne Speichellecker die ihnen folgen"

  • Hallo Leute,

    Ich habe gerade der Lesu LR945 zusammengebaut und steuere in mit einer brandneuen X18! Das funktioniert alles sehr gut! Viel einfacher als mit der Taranis X9+.

    Bezüglich der Hydraulik möchte ich folgende Anpassung vornehmen: Wie beim Original wünsche ich mir einen freien Ölfluss, von der Pumpe bis zum Tank. Dazu soll beim Start des Modells ein Ventil geöffnet sein, der Servo in der Position +100 oder -100. Sobald eine Hydraulikfunktion aktiviert wird, soll der Servo auf 0 zurückkehren und das Ventil schließen, damit sich der Druck aufbaut. Eine Verzögerung von einigen Sekunden zum Wiederöffnen des Ventils kann hinzugefügt werden.

    Meint Ihr das ist möglich?

    Gruß aus dem Elsass,

    Jacques

    Hallo Jaques,

    normalerweise wird erst bei Betätigung eines Gebers eine bestimmte Leistung vom Hydraulik-System benötigt. Dazu kann man den Geber mit Abhängigkeiten versehen. Mein LESU LR956 fördert erst Öl wenn sich ein Sicherheitsschalter auf meiner Tandem XE in einer bestimmten Position befindet,sonst ist mein System drucklos. Weiterhin kann ich für jede meiner zwei Pumpen die Leistung separat über ein Poti erhöhen, falls benötigt. Es ist auch ratsam bestimmte Abhängigkeiten zu addieren, z.B. bei Ansprechen der unterschiedlichen Zylinder addiert sich die Pumpenleistung mit einem bestimmten %-Verhältnis, z.B. 10-25%

    Wenn man, wie von dir gewünscht, einen offenen Rücklauf besitzt verschwendet man die ohnehin schon begrenzte Batteriekapazität bzw. Leistung.

    Hier ein Link zur Programmierung einer XE unter ETHOS:

    External Content www.youtube.com
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    Viele Grüße,

    Torsten

  • Was Jacques haben will und Hamster10 richtig erkannt hat:

    Das mit dem drucklosen Ölumlauf ist ohnehin eine gängige Sache und ist dann sinnvoll, wenn die Pumpe nicht jedesmal auf Null gebracht werden soll, sondern sich mit langsamer Drehzahl weiterdrehen soll, wenn keine Leistung anliegt. Dadurch arbeitet die Pumpe bei niedriger Drehzahl nicht gegen sich selbst, weil das Öls weitgehend widerstandsfrei im Kreis arbeitet und durch das offene Ventil kann sie Batteriekapazität sparen - ein Wiederanlauf der Pumpe vom Stillstand aus würde mehr verbrauchen, als wenn sie sich langsam dreht. Bei meinem Block ist das mechanisch gelöst, viele machen das aberauch mit einem weiteren Servo und Ventil. Leider weiß ich nicht genau, wie man das am besten programmiert.

    Viele Grüße, Heini
    (http://www.mandl.it)

    LKW Arocs 10x10 mit Ladekran (LXYRC/Scaleclub), Mercedes Zetros mit Zwillingsreifen, Hitachi Zaxis 360LC,Sattelauflieger LESU A0020, MAN TGX 18540, King Hauler, Fliegl Stonemaster mit Hydraulikumbau

  • Was ist denn da mit dem Worten "freier Ölfluss" gemeint

    Nur der Sinn der Sache erschliesst sich mir auch nicht.

    Hey Leute,

    Beim Originalen Bagger, geht das Öl von der Pumpe zu dem 3/4 Wege Steuerschieber Block, und dann zurück zum Tank. Das Öl fliehst frei bis ein Steuerschieber betätigt wird und das Öl zu einem Zylinder oder ein Hydraulikmotor gehen muss! Wenn der Druck zu groß wird, dann "Spritzt" das DBV ab.

    Diese Möglichkeit haben wir nun nicht mit unseren Ventile. Die haben nur 2 Positionen, zu oder offen nach links oder nach rechts und dies direkt zu den Empfänger!

    Während den "Nicht Working" Zeiten, arbeitet die Hydraulik Pumpe immer gegen das DBV.

    Das Heißt: Unnötiger Stromverbrauch, unnötiges Öl laminier und erhitzen.

    Deswegen möchte ich ein Ventil so einstellen wie gesagt um den Kreislauf in "Nicht Working" Momenten zu entlasten.

    An das Ventil wird einen Schlauch angeschlossen der die 2 Ausgänge verbindet. Freier Ölfluss.....

    Was meint Ihr,

  • Hallo Jacques,

    Deswegen möchte ich ein Ventil so einstellen wie gesagt um den Kreislauf in "Nicht Working" Momenten zu entlasten.

    An das Ventil wird einen Schlauch angeschlossen der die 2 Ausgänge verbindet. Freier Ölfluss.....

    Was meint Ihr,

    kann man machen, muss man im Modell aber nicht unbedingt. Wenn das Modell vernünftig eingestellt ist und der Regler den Pumpenmotor sauber sehr weit herunter regeln kann, kann man auf das zusätzliche Ventil verzichten und erreicht trotzdem mit einer Akkuladung ca 2h. Arbeitszeit, wenn der Platz im Modell für den Akku nicht zu gering ist.
    Das sind meine Erfahrungen bei gut abgestimmten Modellen.

    Gruß Holger

    Edited once, last by 815127518 (March 24, 2026 at 4:43 PM).

  • Bei einem "echten" Bagger kann man den Verbrennungsmotor nicht ausschliesslich nur bei einer Anforderung kurzfristig anlaufen lassen
    und dann auch nicht so schnell in seiner Drehzahl "hochlaufen" lassen, wie dies mit einer E-Pumpe möglich wäre.
    Da hat das "Drucklos laufen lassen" schon Sinn. Da geht es zudem auch um die Lebensdauer des Motor
    und was das Drucklos angeht um den Spritverbrauch, denn dann kann der Druck bei Anforderung sehr schnell aufgebaut werden.

    Bei einer E-Pumpe wäre das vorhaltend laufen lassen (auch dann wenn Drucklos) unnötig und auch ziemlich unökonomisch.

    Grüsse Klaus
    "Es gibt keine Welt ohne Neider und keine ohne Speichellecker die ihnen folgen"

  • ...
    normalerweise wird erst bei Betätigung eines Gebers eine bestimmte Leistung vom Hydraulik-System benötigt. Dazu kann man den Geber mit Abhängigkeiten versehen. Mein LESU LR956 fördert erst Öl wenn sich ein Sicherheitsschalter auf meiner Tandem XE in einer bestimmten Position befindet,sonst ist mein System drucklos. Weiterhin kann ich für jede meiner zwei Pumpen die Leistung separat über ein Poti erhöhen, falls benötigt. Es ist auch ratsam bestimmte Abhängigkeiten zu addieren, z.B. bei Ansprechen der unterschiedlichen Zylinder addiert sich die Pumpenleistung mit einem bestimmten %-Verhältnis, z.B. 10-25%
    ...

    Exakt so, der ganze Text quasi 1 zu 1 habe ich das nach langem experimentieren bei mir auch gelöst.
    Das geht mit Ethos von den Lösungsansätzen/Möglichkeiten sicher eleganter als mit der PL18EV, aber all das geht auch dort.
    Es ist ein Meilensprung bzgl. der Laufzeiten des Akku und das ohne jegliche Einbussen der Reaktionszeiten, Spontanität und Funktionalität.

    Grüsse Klaus
    "Es gibt keine Welt ohne Neider und keine ohne Speichellecker die ihnen folgen"

  • Bei einem "echten" Bagger kann man den Verbrennungsmotor nicht ausschliesslich nur bei einer Anforderung kurzfristig anlaufen lassen
    und dann auch nicht so schnell in seiner Drehzahl "hochlaufen" lassen, wie dies mit einer E-Pumpe möglich wäre.

    Guten Morgen Klaus,

    Ja und nein!

    JA / Dieses System hat es bei Liebherr auf der 2er Serie gegeben. Die Joysticks und die Laufwerk Pedalen waren mit Sensoren bestückt. Die Motordrehzahl war Einstellbar und die "off" Zeit auch. Wenn der Fahrer die Joysticks oder die Pedalen berührt hat, ist der Motor auf die Nominale Drehzahl gegangen und es konnte gearbeitet werden.

    Nein / Trotz den vielen Positiven feet back von den Bagger Fahrer, hat sich heraus gestellt das der Kraftstoff verbrauch höher war und bei jedem "Anfahren" eine Wolke aus dem Auspuff ging! Die Motor Technologie war damals noch nicht so weit!

    Heutzutage hast du dieses System auf jedem klein Wagen.....

    Gruß aus dem Elsass,

  • Ich habe ich jetzt noch einmal mal mit dem Thema etwas genauer beschäftigt.

    Besser gesagt, wie man den Wunsch von Jacques in Ethos umsetzen könnte.

    Ich bin da auf folgende Lösung gekommen. Der Mischer für das Ventil vom Umlauf geht auf -100% sobald eine Verbindung zum Empfänger hergestellt wird, weil dann automatisch die Telemetriewerte übertragen werden.

    Der logische Schalter LS1 ist dafür da, um den Mischer zu deaktivieren, sobald ein sich Hydraulikventil bewegtund wielange es dauern soll, bis der Mischer wieder aktiv wird, wenn kein Hydraulikventil bewegt wird.

    Der Mischer K6 ist ein Hilfsmischer, um alle Mischer für die Hydraulikventile, in einem Kanal zusammenfassen zu können.

    Das ist zum ein Beispiel ein Mischer für die Hydraulikventile.Knal 3 ist der Servoausgang am Empfänger und Kanal 6 ist der Hilfsmischer.

  • Mein Bagger ist druckgesteuert, ich stelle mit dem Poti z.B 13 Bartü ein dann rennt die Pumpe los bis 13 Bar erreicht sind, dann geht sie auf ein einstellbares "Standgas" runter, z.B. 6%, und sobald ein ventil geöffnet wird, gibt die Pumpe gas bis die 13 Bar erreicht sind.

    DBV hab ich auf ca. 14 Bartü eigestellt, als Sicherheit.

    Das heißt auch, bei voller Last im boden läuft er mit Standgas, die Bar liegen ja an. Damit hält die Akkuladung ca. 3x so lange.

    Öltemp 30-40 Grad.

  • Mein Bagger ist druckgesteuert, ich stelle mit dem Poti z.B 13 Bartü ein dann rennt die Pumpe los bis 13 Bar erreicht sind

    Hallo Andreas,

    Wenn ich das richtig verstehe, hast du ein Drucksensor eingebaut, der dann den Pumpenregler steuert! Machst du das via Telemetrie mit der Funke, oder hast du ein steuer Modul im Bagger eingebaut?

    13 Bar reichen bei meiner Maschine nicht. Ich bin ungefähr bei 25 bar da es schwierig ist der Druck auf dem von Lesu eingebauter Manometer abzulesen!

    Gruß,

    Jacques

  • Ich habe ich jetzt noch einmal mal mit dem Thema etwas genauer beschäftigt.

    Besser gesagt, wie man den Wunsch von Jacques in Ethos umsetzen könnte.

    Hallo Steffen,

    Danke für deine Hilfe! Das hört sich gut an. Ich habe gleich ein "Screenshot" gemacht und werde es probieren! Aber da ich erst in der "Ethos Leerphase" bin, kann es ein wenig dauern... Der Ethos Katalog hat 400 Seiten und ich bin bei 80... Mein LR945 habe ich mit der Video von Sebbe23 zum laufen gebracht, und das geht super! Aber jetzt möchte ich das alles irgendwie verstehen!

    Schönen Wochen Ende,

    Jacques

  • Hallo Andreas,

    Wenn ich das richtig verstehe, hast du ein Drucksensor eingebaut, der dann den Pumpenregler steuert! Machst du das via Telemetrie mit der Funke, oder hast du ein steuer Modul im Bagger eingebaut?

    13 Bar reichen bei meiner Maschine nicht. Ich bin ungefähr bei 25 bar da es schwierig ist der Druck auf dem von Lesu eingebauter Manometer abzulesen!

    Gruß,

    Jacques

    Ja, es ist ein Drucksensor mit Steuerung im Bagger.

    Bar sind beliebig einstellbar.

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